Was ist Infrarotstrahlung?
Warum die Wellenlänge über die Wirkung entscheidet, und warum zwei Geräte mit derselben Wattzahl nicht dasselbe leisten.
Infrarotlicht in der Therapie
Die Infrarot-Wärmetherapie hat sich bei der Behandlung insbesondere von chronischen Erkrankungen bewährt. Neben dem positiven Einfluss auf die Wundheilung eignet sich der Einsatz der Infrarotstrahlung auch bei chronischen Gelenkerkrankungen. Pferde mit Arthrose und Muskelschmerzen sind Kandidaten für die Sitzung unter dem Rotlicht. Auch bei chronischen Atemwegserkrankungen hat sich das Solarium als unterstützende Therapie insbesondere in der kalten Jahreszeit bewährt.
Derselbe Schnitt zeigt den Unterschied, um den es geht:
Und was die Tiefenwärme dort auslösen kann:
Die Wellenlänge entscheidet: Infrarot A geht in die Tiefe
Beim Tiefenwärmestrahler im IR-A-Bereich erfolgt die Erwärmung tieferer Gewebeschichten. Diese Wärme regt den Stoffwechsel an und kann deshalb auch zu einer Muskelentspannung beitragen. Der Körper wird direkt erwärmt, die Wärme kommt im Inneren zum Tragen.
Die Infrarot-B- und -C-Strahler hingegen erhitzen nur die Luft beziehungsweise die Oberfläche der Haut. Die meiste Wärme geht oberflächlich verloren. Im Pferdesolarium entweicht die warme Luft sofort in die Umgebung, weil die Solarien meist nicht in umschlossenen Räumen stehen, sondern im kalten Stall. Somit ist der Einsatz von Infrarot-C-Strahlern für das Pferdesolarium weniger sinnvoll: Man will ja nicht die Stallluft erwärmen, sondern das Pferd.
Was das für unsere Geräte heißt
Bei ITAA-System-Solarien kommen ausschließlich Infrarotstrahler des Markenherstellers Philips mit größtmöglicher A-Strahlung zum Einsatz, in allen drei Geräten vom Easy bis zum Profi. So kommt die Wärme dort an, wo sie hin soll: im Pferd, nicht in der Stallluft.